Das Dolmetschhonorar setzt sich aus verschiedenen Positionen zusammen. Es ist abhängig von der Qualifikation eines Dolmetschers, sowie seinen Erfahrungen und dem Wissen in seinen Fachbereichen. Es gibt keine einheitlichen Gebühren bei Dolmetschern.

Im einzelnen können dies sein:
- Einsatz- / Dolmetschzeit
- Fahrzeit
- Vorbereitungszeit
- Verpflegungspauschale
- Übernachtungskosten
- Fahrtkosten bzw. Reisekosten
je nach Einsatzart auch Pauschalen.

Der Schwierigkeitsgrad, sowie die Anforderung bei einem Dolmetschereinsatz bestimmen insbesondere die Höhe des Honorares bei der Einsatzzeit.

 

Zunächst ist es wichtig für den Dolmetschenden, alle Informationen über den Dolmetschereinsatz zu erhalten, wie Termin, Uhrzeit, Ort, Dauer und Art des Dolmetschereinsatzes (siehe Briefingliste).
Im Anschluss daran kann z.B. bestimmt werden, ob ein zweiter Dolmetscher bestellt werden muss, wie die Höhe des Honorares ausfällt, welche Vorbereitungen für den Einsatz getroffen werden müssen, sowie die Pausenzeiten.
Sind die genannten Punkte geklärt, kann zwischen dem Dolmetscher und Auftraggebern ein Vertrag abgeschlossen werden.

Der Dolmetschvertrag beinhaltet die getroffenen Vereinbarungen zwischen Dolmetscher und Auftraggebern wie z.B.
- Einsatzzeiten
- Art des Dolmetschereinsatzes
- Pausenzeiten
- Höhe des Honorares

Am Einsatztag oder schon vorher ist es notwendig, das Setting zu prüfen. Dies beeinhaltet die Überprüfung der notwendigen Aspekte zur Qualitätsabsicherung des Dolmetschprozesses.

Zum Beispiel:
- Lichtverhältnisse / Beleuchtung
- Standort der Dolmetscher
- Absprache mit dem Referenten
- Nachfragen nach Termini
- Mikrofon
- Sitzplätze der anderen Teilnehmer
- Pausenzeiten
- Zeitabsprachen zwischen den Dolmetschern für das Einwechseln
- etc.